Brussels: Eine der größten Herausforderungen der Menschheit in den kommenden Jahren ist der Klimawandel. Temperaturanstieg, Gletscherschmelze, Zunahme von Dürreperioden und Überschwemmungen lassen darauf schließen, dass er bereits begonnen hat. Die Risiken für den Planeten und für künftige Generationen sind so groß, dass dringender Handlungsbedarf besteht.
Die Europäische Union ist seit mehreren Jahren sowohl in ihrem Innern als auch auf internationaler Ebene im Kampf gegen den Klimawandel aktiv und hat ihn, wie aus ihrer Klimapolitik ersichtlich ist, zu einer Priorität gemacht. Zudem hat sie in ihre Aktionsbereiche die Eindämmung der Treibhausgase einbezogen, um Folgendes zu erreichen: effizientere Nutzung umweltschonenderer Energieträger, weniger Emissionen und mehr Ausgewogenheit im Verkehr, Einbeziehung der Unternehmen in die Verantwortung, ohne ihre Wettbewerbsfähigkeit zu beeinträchtigen, umweltorientierte Raumordnung und Landwirtschaft sowie Schaffung forschungs- und innovationsfreundlicher Rahmenbedingungen.
- #POLICY">Gemeinschaftliche Klimaschutzpolitik
- #ENERGY">Umweltschonendere und effizientere Energieträger
- #TRANSPORT">Verkehrsträger: Weniger Emissionen und mehr Ausgewogenheit
- #ENTERPRISE">Verantwortungsbewusste und wettbewerbsfähige Unternehmen
- #AGRICULTURE">Umweltorientierte Landwirtschaft und Raumordnung
- #INNOVATION">Innovationsfreundliche Rahmenbedingungen
GEMEINSCHAFTLICHE KLIMASCHUTZPOLITIK
Realistische und nachhaltige politische Rahmenbedingungen
Die Europäische Union hat auf Grundlage der Arbeiten im Rahmen ihres Europäischen Programms zur Klimaänderung (ECCP) eine realistische Klimastrategie ausgearbeitet und schlägt konkrete Maßnahmen vor, um den Temperaturanstieg auf 2° C gegenüber dem Niveau vor der Industrialisierung zu begrenzen.
Weitere Informationen:
- Strategie zum Klimawandel: Grundlagenstrategie
- Strategie zum Klimanwandel: Maßnahmen bis 2020 und danach
- Einleitung des Europäischen Programms zur Klimaänderung
Vorrangiges Ziel: Verringerung der Treibhausgase
Im Mittelpunkt des europäischen Handelns steht die Verringerung der Treibhausgase. Die EU kontrolliert mithilfe eines Überwachungssystems regelmäßig die Emission und Bindung von Treibhausgasen. Um eine schrittweise Senkung der Emissionen zu erreichen, hat die EU ein auf marktwirtschaftlichen Grundlagen beruhendes System für den Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten und besondere Regeln für fluorierte Treibhausgase eingeführt.
Weitere Informaitonen:
- System zur Überwachung von Treibhausgasemissionen
- System für den Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten
- Eindämmung fluorierter Treibhausgase
Überwachung und Anpassung an die unvermeidlichen Folgen des Klimawandels
Die Folgen des Klimawandels machen sich bereits bemerkbar. Während mit dem System zur globalen Überwachung von Umwelt und Sicherheit (GMES) das Ausmaß dieser Folgen gemessen werden kann, ermöglichen verschiedene Gemeinschaftsinstrumente ein Tätigwerden in dringenden Fällen. Dabei handelt es sich insbesondere um das System zur Zusammenarbeit im Katastrophenfall und um spezielle Maßnahmen bei Hochwasser oder Trockenheit. Zudem will die Kommission in Kürze ein Weißbuch über die Anpassung an den Klimawandel annehmen.
Weitere Informaitonen: